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Termin

05.02.2020

Vertrauen und Kooperation zwischen China und Europa: Zivilgesellschaftliche Perspektiven

18:00
- 20:00 Uhr

Seit der Machtübernahme durch Xi Jinping als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas 2012 geht die Volksrepublik auf nationaler und internationaler Ebene neue Wege. Ein Blick in das Landesinnere offenbart eine Re-Zentralisierung von Partei- und Staatsapparat sowie eine Re-Ideologisierung und verstärkte soziale Kontrolle der Gesellschaft. Gleichzeitig baut die Volksrepublik China ihre globale Führungsposition aus. Die Zivilgesellschaft in China ist großen strukturellen Veränderungen ausgesetzt. Der Parteistaat versucht NGOs verstärkt als Servicedienstleister zur Realisierung der eigenen innen- und außenpolitischen Ziele zu definieren. Zivile Tätigkeitsfelder und Dialogräume, besonders das Engagement ausländischer NGOs in China, sollen durch neue gesetzliche Richtlinien kontrolliert werden.

Ausgehend von sieben Jahren EU-China NGO Twinning Programm, einem Austauschprogramm für chinesische und europäische zivilgesellschaftliche Organisationen, sprechen Joanna Klabisch und Christian Straube über ihre Arbeit im China-Programm der Stiftung Asienhaus, so z.B. über das unterschiedliche Verständnis von „Zivilgesellschaft“, konstruktive Themenfelder und Vertrauensbildung unter Kooperationspartner*innen, sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich der Dialogarbeit mit chinesischen Akteur*innen.

Flyer zur Veranstaltung und weitere Informationen.

Tübingen
Details & Anfahrt: Weltethos-Institut Tübingen