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Termin

25.10.2017

Filmvorführung mit Diskussion "NOWHERE TO CALL HOME-A Tibetan in Beijing"

18:30
- 21:00 Uhr

Die Stiftung Asienhaus und das Ostasiatische Seminar der Universität zu Köln laden Sie herzlich zur Vorführung der preisgekrönten Dokumentation NOWHERE TO CALL HOME-a Tibetan in Beijing ein. In dieser Multimedia-Präsentation wird Jocelyn Ford, Filmemacherin und Journalistin, eine selten gehörte Analyse liefern, die auf ihren Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Journalistin und Trainerin in Peking basiert. Ihre Ausführungen umfassen auch Vorschläge für die nächste Generation in Fragen der sozialen Gerechtigkeit und Gender-Gleichberechtigung.

Die Dokumentation behandelt das in China zentrale Thema der Migration und ethnische und geschlechtliche Ausgrenzung. Seit der Premiere im Museum of Modern Art (MOMA) in New York 2014 wurde der Film in 11 Sprachen übersetzt und gewann zahlreiche namhafte Preise.

Die Geschichte der Tibeterin Zanta erzählt über ein Leben zwischen ihrer Heimat Tibet und dem fremden Peking – am Rande der Stadt. Sie ist dabei nur eine von vielen, die das gleiche Schicksal teilen. Wie lebt eine Frau zwischen den Welten? Immer mehr Chinesen zieht es von den ländlichen Regionen Chinas in die Ballungszentren. Auf der Suche nach Arbeit und einer besseren Zukunft, lassen sie ihr altes Leben hinter sich und versuchen andernorts Fuß zu fassen. Geschätzte 280 Millionen Menschen, meist Männer, wandern aktuell durch das Land und arbeiten weit weg von ihrer Heimat und ihren Familien. Sie sind die Wanderarbeiter und bilden eine eigene gesellschaftliche Schicht. Zanta ist eine von ihnen und sie ist eine Frau und Mutter.

Die Vorführung findet am 25.10.2017 um 18:30 Uhr in Raum 3.07 des Ostasiatischen Seminars in der Dürener Straße 56-60 in 50931 Köln statt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit der Regisseurin Jocelyn Ford und dem Sinologen Prof. em. Thomas Scharping über den Film zu diskutieren.

Köln