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Materialien zur Seidenstraßen-Initiative (One Belt, One Road / New Silk Road)

China-Programm der Stiftung Asienhaus , Universität Duisburg-Essen
Eine alte Karawanen-Handelsroute sorgt weltweit für große Verunsicherung: Die »neue« Seidenstraße, seit 2013 offizielle Investitionsstrategie der VR China und seit 2016 von der neuen Investitionsbank AIIB gestützt. Zentrale Motive sind Rohstoffhunger, Absatzmärkte sowie sichere Handelsrouten. Nicht nur die USA und die EU entwerfen transregionale Wirtschaftsblöcke, die VR China hat sich nun mit einem »eigenen« Masterplan positioniert. Die Seidenstraßenstrategie ist bisher nur ein diffuses Konzept, aber die ganze Welt spricht schon darüber. Die Stiftung Asienhaus/China-Programm und die Universität Duisburg Essen wollten mit diese taz-Beiblatt vor allem Stimmen aus der Region zu Wort kommen lassen und darüber informieren, was die neue... Mehr
Vor dem Hintergrund der OBOR-Initiative beleuchtet Sebastian Bersick die Rolle von „Konnektivität“ in verschiedenen multilateralen Foren & Organisationen und geht zudem auf das derzeit verhandelte EU-China Investitionsabkommen sowie die Möglichkeit eines EU-China Freihandelsabkommens ein. Mehr
Am 3. Mai 2016 organisierte die Stiftung Asienhaus und das China-Programm zusammen mit der Universität Frankfurt/ Institut für Protest- und Bewegungsforschung und Urgewald e.V. eine Podiumsdiskussion zum Thema "Challenging ADB's Immunity".  Anlass war die Jahrestagung der ADB in Frankfurt. TeilnehmerInnen waren Rayyan Hassan (NGO Forum on ADB), Titi Soentoro (Aksi Indonesia) und Chris Lang (REDD Monitor, Asienhaus Köln). Die Diskussion wurde aufgenommen und ist hier nachzuhören. Mehr
China-Programm der Stiftung Asienhaus, 4. Asientag, 16.4.2016 in Köln Mehr
Korinna Horta (Urgewald e.V.), Wawa Wang (CEE Bankwatch) und Nora Sausmikat (Stiftung Asienhaus)
Im Januar 2016 nahm die neue von China dominierte Investitionsbank Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) ihre Tätigkeit auf. Korinna Horta (Urgewald e.V.), Wawa Wang (CEE Bankwatch) und Nora Sausmikat (Stiftung Asienhaus) diskutieren Entstehungsgeschichte, geostrategische Bedeutung, die deutsche Rolle und Umwelt- und Sozialstandards. Mehr
Als erstes Nicht-EU-Land trägt China zum Juncker-Plan bei. Zudem fand im Januar 2016 das erste Treffen der Working-Group der China-EU Konnektivitätsplattform statt. Im Artikel werden mehrer Anknüpfungspunkte, Finanzierungsinstrumente und Mechanismen dargestellt, in denen sino-europäische Kooperation im Bereich Konnektivität möglich ist. Mehr
Im Februar 2016 fand im Auswärtingen Amt in Berlin eine Konferenz zur Seidenstraßen-Initiative (OBOR) statt. Anwesen waren u.a. Staatssekretär Markus Ederer, OBOR-Experte Wang Yiwei (Renmin Universität Peking), Patricia Schetelig (Bundesverband der Deutschen Industrie / Asien-Pazifik-Ausschuss) sowie Alain Baron als Vertreter der EU bzw. Europäischen Kommission. Baron ist für die EU-China Konnektivitäts-Plattform zuständig. Mehr
In seiner Eröffnungsrede annlässlich einer Konferenz zur Seidenstraßen-Initiative (OBOR) im Auswärtingen Amt in Berlinverwies Staatssekretär Markus Ederer u.a. auf zwei durch China initiierte Finanzierungsinstrumente im Rahmen der Neuen Seidenstraße: den Silk Road Fonds sowie die Asiatische Infrastruktur- und Investitions-Bank (AIIB). Ederer betonte, Konnektivität sei ein wichtiges Thema des deutschen OSZE-Vorsitzes 2016 und wies darauf hin, dass China zur OSZE Konnektivitätskonferenz in Deutschland eingeladen wurde. Mehr
Für alle, die sich für die Weiterentwicklung der im Oktober 2014 gegründeten Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) interessieren, gibt es jetzt eine neue zivilgesellschaftliche Informationsplattform: http://www.safeguardcomments.org. Die niederländische NGO BothEnds, die deutsche NGO Urgewald und das Public Interest Law Center (Chad) haben diese unabhängige Plattform gegründet, um NGOs, die lokalen Bevölkerungen, Medien und politische Entscheidungsträgern mit Informationen zu entwicklungs- und Investitionsbanken versorgen. Neben Informationen zum ADB NGO Forum gibt es jetzt auch eine extra Seite zur AIIB: http://www.safeguardcomments.org/aiib--ngo-comments.html Die Materialien werden in unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt.  ... Mehr
Die Bundesregierung hat beschlossen, sich an der neuen durch China initiierten Investitionsbank AIIB zu beteiligen. Drei nicht-regionale Länder gehören mit zu den Gründungsmitgliedern: Frankreich, Italien und Deutschland. 21 Länder haben im Oktober 2014 das Gründungsabkommen unterzeichnet. Bis April 2015 hatten sich 57 Länder beworben, Gründungsmitglieder der Bank zu werden. Am 29. Juni 2015 wurden die Stimmanteile der 57 Mitgliedsstaaten festgelegt: so erhielte z.B. China 20 Prozent und Indien, 7, 5 Prozent. Der Aktienanteil beläuft sich für China auf 30,34 Prozent, Indien 8,52 Prozent und Russland 7,5 Prozent. Der deutsche Gesetzentwurf sieht vor, dass sich Deutschland mit 4,4 Prozent Kapitalanteil beteiligt, das entspricht 4,4 Milliarden... Mehr