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Materialien

Publikation des Forum Arbeitswelten: Untersuchung über die Arbeitssituation in Unternehmen mit Betrieben in Deutschland und China (2018)

Chinesischer Arbeiter

Angesichts der von transnationalen Konzernen durch weltweite Investitionen vorangetriebenen kapitalistischen Globalisierung arbeiten Lohnabhängige verschiedener Länder und Regionen in aller Welt für ein und denselben „Arbeitgeber“. Meist begreifen sie sich lediglich als Beschäftigte „ihres“ Betriebes. Sie haben vielleicht noch einen Bezug zu Schwesterbetrieben in ihrer Region oder ihrem Land, aber nur selten zu denen im „Ausland“. Belegschaften in den verschiedenen Ländern wissen wenig oder gar nichts über die Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer Kolleg*innen im anderen Land. Das erschwert (eine Verständigung und) eine (daraus folgende) Bildung grenzübergreifender Solidarität erheblich. Es erleichtert Unternehmensführungen, Belegschaften gegeneinander auszuspielen und Konkurrenz zu schüren. Das Forum Arbeitswelten (FAW) in Deutschland und Globalization Monitor (GM) in Hong Kong / China wollen mit vorliegender Untersuchung, die auf Deutsch und Chinesisch herausgegeben wird, dazu beitragen, die Wissenslücke voneinander zu schließen, um die Spaltung der Lohnabhängigen zwischen Deutschland und China überwinden zu helfen. (Peter Franke)

Schlagworte: Deutschland, China, Arbeiterinnen, Arbeit