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Materialien

Das Ende des handelspolitischen Multilateralismus (2015)

Heribert Dieter

Mega-Abkommen wie TTIP und TPP flankieren einen neuen geostrategischen Großkonflikt. Die Folgen sind gefährlich.

Die Handelspolitik ist re-politisiert worden, und diese Entwicklung hat bemerkenswerte Folgen. China hat – wie zuvor die USA und die EU – seit dem Jahr 2000 mit Erfolg die Handelspolitik zur Durchsetzung von politischen Interessen genutzt. In Konkurrenz zu TPP propagiert Peking das „Regional Economic Partnership Agreement“ (RCEP), zu dem Australien, Japan und Neuseeland, nicht jedoch die USA und Russland gehören.

Selbstredend nutzt auch die Europäische Union seit Jahrzehnten die Außenwirtschaftspolitik, um Länder in allen Teilen der Welt ökonomisch und politisch enger an die EU zu binden. Die Europäische Union, die stets die Bedeutung einer multilateralen Ordnung für Entwicklungsländer betont, hat mit ihrer Handelspolitik wesentlich zur heutigen Misere der WTO beigetragen.

Termine

15.11.2020 | Köln

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