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Widerstand in Myanmar gegen chinesisches Staudammprojekt am Myitsone (2019)

Forderung nach dem endgültigen Ende eines milliardenschweren Bauprojekts „Zum Wohle des Volkes“.

Chinesisches Staudammprojekt am Myitsone/Quelle: dw.com

Bereits im April wandte sich Kardinal Bo in einem Schreiben an Myanmars Regierung und Chinas Präsident Xi Jinping. Mit der Stauung des Irrawaddy-Flusses würde der versprochene wirtschaftliche Fortschritt für Myanmar nicht erreicht, stattdessen überwögen ökologische und soziale Probleme immer mehr. Zahlreiche Menschen seien bereits umgesiedelt worden, für viele sei dadurch der Lebensstandard gesunken. Zudem würde der Großteil der aus der Wasserkraft gewonnenen Energie nach China exportiert. Die Regierung solle nach dem 2011 beschlossenen vorläufigen Baustopp das Bauprojekt nun endgültig beenden. 

 

Lena Lachnit

Schlagworte: Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Seidenstraße, Ressourcen, Rohstoffe, Rechte, Regierung, Politik, Nachhaltigkeit, Myanmar, Konflikt, Infrastruktur, Gesellschaft, China, Belt and Road Initiative (BRI), Asien