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Japans „Free and Open Indo-Pacific Strategy“ – eine Konkurrenz zu Chinas „One-Belt-One-Road“? (2019)

Nun hat sich auch Italien zur „One-Belt-One-Road“- Initiative der chinesischen Regierung bekannt. Damit unterstreicht China seine Ambitionen, möglichst viele Staaten Zentral- und Südostasiens sowie Europa und Afrikas miteinander zu verbinden. In Afrika investieren aber nicht nur die Chinesen in Infrastruktur, vielmehr sind auch die Japaner in diesem Sektor aktiv.

Japans "Free and Open Indo-Pacific Strategy" & Chinas "One-Belt-One-Road"/Quelle: asia.nikkei.com

Investitionen in Milliardenhöhe sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilisierung der Entwicklung des Landes und zur Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung leisten. Finanziert wurde beispielsweise schon eine Brücke in Tansania, in Kenia besteht eine Beteiligung an dem Ausbau des Stromnetzes. Japan, das selbst nicht Teil von „One-Belt-One-Road“ ist, wirbt damit, dass sein Projekt im Gegensatz zu Chinas Initiative die Länder nicht in eine „Schuldenfalle“ treiben würde. Wie lange Japan allerdings die „Free and Open Indo-Pacific Strategy“, zum Teil mit Unterstützung der Weltbank und der Vereinten Nationen, finanziell bewältigen kann, bleibt ungewiss.

 

Lena Lachnit

Schlagworte: Zukunft, Seidenstraße, Nachhaltigkeit, Land, Investitionen, Intern. Beziehungen, Infrastruktur, Entwicklungspolitik, Außenpolitik, Belt and Road Initiative (BRI), Asien