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Aktuelles

11.09.2017

China Fest Köln 2017

Anlässlich der Feier der 30jährigen Köln-Peking Städtepartnerschaft, die 2017 zudem mit dem 45jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China zusammenfiel, verwandelte sich der Kölner Roncalliplatz vom 25.08 bis zum 27.08 in eine kleine Chinatown. Das Angebot der Zelte umfasste Kunsthandwerk, deutsch-chinesische Freundschaftsvereine, Gastronomisches, TCM, etc. Auch das China Programm der Stiftung Asienhaus wurde von der Stadt Köln eingeladen, sich hier zu präsentieren.

 

 

China Fest 2017

 

Drittes China Fest in Köln

Anlässlich der  Feier der 30jährigen Köln-Peking Städtepartnerschaft, die 2017 zudem mit dem 45jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China zusammenfiel, verwandelte sich der Kölner Roncalliplatz vom 25.08 bis zum 27.08 in eine kleine Chinatown. Das Angebot der Zelte umfasste Kunsthandwerk, deutsch-chinesische Freundschaftsvereine, Gastronomisches, TCM, etc. Auch das China Programm der Stiftung Asienhaus wurde von der Stadt Köln eingeladen, sich hier zu präsentieren. Es konnte  mit Veröffentlichungen zu den Themen  Umweltschutz in China, Rohstoffpolitik, sowie dem neuen Hot-Topic: der Seidenstraßeninitiative das Spektrum der Informationen zu China erweiterten und damit bei den Besuchern des Chinafestes  reges Interesse erwecken.

 

Der Empfang des chinesischen Vizebürgermeisters Pekings Wang Ning

Vor dem Hintergrund, dass  Oberbürgermeisterin Reker Anfang des Jahres der Witwe des in Haft verstorbenen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobos in einem öffentlichen Schreiben kondolierte und seine Botschaft zu Freiheit, Demokratie und Menschenrechte eine bleibende Inspiration nannte, durfte man gespannt sein, wie sie die Zukunft der Städtepartnerschaft  Köln-Peking einschätze. Chinas offensiver Kurs auf dem globalen Parkett stößt international auf viel Kritik und erschwert damit Kooperation. In ihrer Ansprache im Hansasaal des Rathauses und auf dem Roncalliplatz und in Anwesenheit des  Pekinger Vizebürgermeisters Wang Ning fanden dann Demokratie und Menschenrechte keine Erwähnung mehr. Sie formulierte es hier indirekt:  Freiheit und ihre beiden Kinder, Toleranz und  Akzeptanz seien Teil der Kölner DNA. Nach dieser Aussage machte die Rede einen eleganten Schlenker hin zu den neuen Kooperationsfeldern der beiden Städte: Denkmalschutz, Smart Cities und Seniorenpflege. Man darf gespannt  darauf sein, wie sich die Städtepartnerschaft in diesen Feldern entwickelt.