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Gallenberger, Florian (2009)

John Rabe - Der gute Deutsche von Nanjing
Spielfilm von Florian Gallenberger, mit Ulrich Tukur, Daniel Brühl u.a., 134 Min.

Mit NSDAP-Abzeichen und Hakenkreuzfahne rettete der Hamburger John Rabe Zehntausende Chinesen vor der japanischen Soldateska. Dieser Film, entstanden auf der Basis seiner Tagebücher, erinnert an das Massaker von Nanjing. Er hat am 25.3. Deutschlandpremiere und wird ab 2. April in die Kinos kommen.

In der Filmankündigung heißt es:

Der Hamburger Kaufmann John Rabe ist deutscher Siemens-Repräsentant in der chinesischen Hauptstadt Nanking. Nachdem er erst seine Arbeiter buchstäblich unter der Hakenkreuzfahne vor Bomben gerettet hat, tut er sich mit einem jüdischen Diplomaten, einem amerikanischen Doktor und einer französischen Lehrerin zusammen, um die weitere Zivilbevölkerung durch die Gründung einer unabhängigen Schutzzone vor dem einrückenden japanischen Militär zu retten.

Oscar-Preisträger Florian Gallenberger ist mit JOHN RABE ein zutiefst bewegender Film über die selbstlose Rettung von 250.000 Zivilisten während des so genannten „Massakers von Nanking“ gelungen. Basierend auf den faszinierenden Tagebüchern des „Schindlers von China“ (New York Times), der dort bis heute wie ein Heiliger verehrt wird und doch zu Lebzeiten nie für seinen Mut belohnt wurde, inszenierte Gallenberger ein einfühlsames wie mitreißendes Meisterwerk.

In der Titelrolle beweist Ulrich Tukur („Das Leben der Anderen“) seine darstellerische Wandlungsfähigkeit und versteht, mit seinem fein nuancierten Spiel den Zuschauer vom ersten Moment an in den Bann zu schlagen. An seiner Seite glänzen international anerkannte Stars wie Daniel Brühl („Inglourious Basterds“, „Good Bye, Lenin!“) als jüdisch-deutscher Diplomat Dr. Rosen, Steve Buscemi („Fargo“, „Armageddon“) als amerikanischer Arzt Dr. Wilson, die Französin Anne Consigny („Schmetterling und Taucherglocke“) als Leiterin des Girls Colleges Valérie Dupres, Chinas Jung-Star Zhang Jingchu („Rush Hour 3“) als ihre Schülerin Langshu, die beiden japanischen Schauspiel-Granden Teruyuki Kagawa und Akira Emoto („Shall We Dance?“) als Prinz Asaka bzw. General Matsui, sowie Dagmar Manzel („Willenbrock“, „Frei nach Plan“) als Rabes Frau Dora und Mathias Herrmann („Merry Christmas“) als Rabes Nazi-treuer Nachfolger Fließ.







   Sven Hansen und Simone Lang über John Rabe, taz Magazin, 13.12.1997 
   Zu den Beziehungen zwischen Deutschland und China in den 30er Jahren, taz Magazin, 13.12.1997 
   Lebenslauf John Rabe, taz Magazin, 13.12.1997 
   Nora Sausmikat, Japans Vernichtungskrieg gegen China, in: Recherche international (Hrsg.), Unsere Opfer zählen nicht - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg, Hamburg: Assoziation A 2005, S. 225-238 
   Nora Sausmikat: Literatur zum Weiterlesen 
   John Rabe Communication Centre Heidelberg
   Wikipedia, John-Rabe-Haus Nanjing


Schlagworte
 
Materialform: Audiovisuelle Medien, Unterrichtsmaterial
Thema: Landeskunde und Geschichte, Menschenrechte
Region: China und Europa
Sprache: deutsch




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THEMA
Landeskunde und Geschichte, Menschenrechte

ORGANISATION
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Audiovisuelle Medien

SPRACHE
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REGION
Europa

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ERSCHEINUNGSJAHR
2009

AUTHOR
Gallenberger, Florian