Südostasien Informationsstelle
Die Südostasien Informationsstelle will auf wissenschaftlicher Grundlage die deutsche Öffentlichkeit über die Verhältnisse und Entwicklungen in den Ländern der südostasiatischen Region unterrichten. Dazu dienen ihre Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie entwicklungspolitische Forschungen. Die Südostasien Informationsstell ist dem völkerverbindenden Gedanken verpflichtet und will zur Durchsetzung der Menschenrechte in der Region n betreffenden Ländern beitragen.
Die Region Südostasien umfasst die in der ASEAN-Staatengruppe (Association of South East Asian Nations) zusammengeschlossenen Länder und das sogenannte Indochina, also Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam, sowie Burma.
Die Südostasien Informationsstelle, 1984 vom ein Jahr zuvor gegründeten Verein für entwicklungsbezogene Bildung zu Südostasien e.V. eingerichtet, sammeltInformationen über und aus Südostasien. Vor allem Publikationen von nichtstaatlichen Gruppen wertet sie für ihre Arbeit aus. Die Archive der Informationsstelle und des Asienhauses sind die wesentliche Arbeitsgrundlage des Büros. Sie dienen den Mitarbeitern zur Beantwortung von Informations- und Literaturanfragen.
Menschenrechte, Umwelt und Ökologie, deutsche Interessen in Südostasien sowie die Lage von Frauen in Südostasien und von Südostasiatinnen in Deutschland finden besondere Beachtung. Einen Schwerpunkt in der Arbeit der Informationsstelle bildet, gemeinsam mit dem Philippinenbüro, die Herausgabe der Zeitschrift südostasien. Viermal im Jahr berichten diese in Nachrichten und Artikeln über die Länder Südostasiens.
Die Südostasien Informationsstelle vermittelt fachkundige Referenten und führt auch selbst Seminare durch. Für die Bildungsarbeit werden audiovisuelle Medien zur Verfügung gestellt. Das Büro beteiligt sich darüber hinaus an Begegnungsprogrammen mit Menschen aus Südostasien und Deutschland sowie an Menschenrechts-Aktivitäten zur Region oder zu einzelnen Ländern. |
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