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Dialog und Zusammenarbeit mit chinesischer Zivilgesellschaft fördern

Ein herausstechendes Merkmal des China-Programms der Stiftung Asienhaus ist die Fokussierung auf zivilgesellschaftliche Entwicklungen in China und die Förderung des Austausches und der Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen in China und Europa. 

Unten finden Sie Informationen über Schlüsselprojekte in diesem Bereich.

Partnerschaften zwischen NRW und China: Rolle der Zivilgesellschaften stärken (2012)

Mit der wachsenden Bedeutung von Partnerschaften - sei es auf kommunaler oder Landesebene, seien es Schulpartnerschaften - zwischen NRW und China befasst sich dieses Projekt. Im Zentrum stand neben einer Bestandsaufnahme die Frage, welche Rolle zivilgesellschaftliche Organisationen und soziale, ökologische und menschenrechtliche Themen in diesen Partnerschaften spielen. Gefördert wurde dieses Projekt von der "Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen".

Das Resultat ist eindeutig und bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen. Soziale und ökologische Themen spielen kaum eine Rolle und zivilgesellschaftliche Organisationen sind nur wenig einbezogen. Letzeres hat seine Ursache aber auch in den geringen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten in diesem Bereich.

Als Ergebnis dieses Projektes wurde die Broschüre "Partnerschaften zwischen NRW und China - Die Rolle der Zivilgesellschaften stärken" publiziert. Darin enthalten waren eine Reihe von Empfehlungen an unterschiedliche Akteure, die jetzt z.T. aufgegriffen werden.

Das China-Programm plant als Folge ein Projekt, dass zivilgesellschaftliche Organisationen stärker in die Lage versetzt, sich aktiv in die kommunalen Partnerschaften einzubringen.

 

 

 

EU-China Civil Society Dialogue on Participatory Public Policy (2011 - 2013)

Die Stiftung Asienhaus wurde ab 2011 Konsortiumsmitglied des von der EU geförderten Projektes "EU-China Civil Society Dialogue on Participatory Public Policy. Strengthening the Role of Citizens in Public Policy Making and Implementation".

Im Rahmen dieses Projektes wurden 8 Dialogveranstaltungen, 2 internationale Konferenzen und je 2 follow-up-Projekte zu den Dialogveranstaltungen durchgeführt. Berichte und Videos über die durchgeführten Aktivitäten finden Sie im "EU-China Civil Societe Portal".

Das China-Programm hat im Rahmen dieses Projektes zwei Dialog-Veranstaltungen durchgeführt. Partner war jeweils des "Institut for Civil Society" an der Sun Yat-Sen Universität in Guangzhou. 

Das Projekt wird seinen Abschluss mit einer Internationalen Konferenz finden, die vom 4. - 6. September in Nottingham (UK) stattfindet.

Geleitet wurde das Projekt von der University of Nottingham. Andere Mitglieder des Konsortiums sind die University of Nottingham (UoN/Lead organization), das China Policy Institute, Nottingham/ Great Britain, die University of Nottingham Ningbo, China (UNNC), das Institute for Civil Society, Sun Yat-sen University (ICS), Guangzhou/ China, die China Association for NGO Cooperation (CANGO), Beijing/ China, das Great Britain-China Centre (GBCC), London/ Great Britain, in die Global Links Initiative (GLI), London/ Great Britain. 

Initiative "EU-China Civil Society Forum" (2008 - 2010)

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Mit dem Projekt "EU-China: Für soziale und ökologische Gerechtigkeit" setzten sich die Projektpartner zum Ziel, einen Beitrag zu leisten, die Beziehungen zwischen der EU und ihren Mitgliedsländern zu China so zu gestalten, dass sie soziale Gerechtigkeit fördern, zum Schutz der Umwelt beitragen und Menschenrechte stärken.

Die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen zivilgesellschaftlichen Organisationen stellte einen Pfeiler aber auch eine Herausforderung für dieses Projekt dar. Durch verschiedene Austausch- und Dialogprogramme wurden erste Grundlagen für die Verbesserung der Zusammenarbeit mit chinesischen Organisationen gelegt, auf die die Folgeprojekt der Stiftung Asienhaus aufbauen könnten.

Dieses Anliegen umfasst verschiedene Bereiche, die auch anderen Projekten des Chinaprogramms der Stiftung Asienhaus Eingang gefunden haben. Wir setzen uns dafür ein, dass in den chinesischen Beteiligungsgesellschaften und Zulieferunternehmen von Unternehmen aus Europa Arbeitsnormen sowie weitere soziale und ökologische Standards eingehalten werden; dass das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Akteuren wächst; und die politischen Institutionen der EU und ihrer Mitgliedsländer die Beziehungen zu China an sozialen, menschenrechtlichen und ökologischen Zielen ausrichten.

Im Rahmen des Projektes "EU-China: Für soziale und ökologische Gerechtigkeit" sind vielfältige Materialien produziert worden, die auf dem "EU-China Civil Society Portal" nach wie vor zugänglich sind. Sie eignen sich sowohl für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der entwicklungs-, friedens- und umweltpolitischen Bildung als auch zur Ergänzung des universitären Unterrichts.

In Rahmen dieses Projektes entwickelte sich die Webseite "www.eu-china.net" zu einer zentralen Informationsplattform über die Entwicklung der chinesischen Zivilgesellschaft.

Projektflyer in vier Sprachen

Hier finden Sie die Projektflyer zu diesem Projekt.

PDF Faltblatt zum Projekt (deutsch)
PDF Project flyer (in English) 
PDF Prospectus (en français) 
PDF Project flyer (in Chinese)